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  • 1. Historie

    2. Neue Therapie?

    3. Die Behandlung

    4. Weiterentwicklung

    5. Zusammenfassung


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    3. Die Behandlung

    Was passiert bei einer Cryobehandlung? Die auf -32 Grad bis -40 Grad gekühlte Behandlungssonde wird für 10-15 Sek. auf das zu behandelnde Zahnfleisch aufgesetzt. Dabei ist die richtige Behandlungsdauer von herausragender Bedeutung. Es soll nämlich nur geschädigtes Gewebe, nicht jedoch gesundes Gewebe angegriffen werden. Die Behandlung ist für die Patienten nahezu schmerzfrei. Geschädigtes Gewebe erneuert sich durch gesundes Gewebe innerhalb weniger Tage. Entzündungen durch die Kälteschockbehandlung sind bislang nicht zu beobachten. Die Durchblutung wird angeregt. In den meisten Fällen ist nicht von einer Knochenregeneration auszugehen, vielmehr von der Ausbildung eines langen Saumepithels und einer damit verbundenen Verringerung der Taschensondierungstiefe. Wackelnde Zähne werden durch das neue, gestraffte Zahnfleisch wieder verfestigt. Bei nur sehr gering angegriffenem Zahnfleisch reicht eine halbjährliche, zweimalige Behandlung zur Präventionstherapie aus. Bei stark angegriffenem Zahnfleisch mit multiplen Entzündungsherden sollte eine Intervallbehandlung mit 4 Intervallen im Abstand von mehreren Monaten mit je 2 Behandlungszyklen durchgeführt werden, bevor zu einer Erhaltungstherapie übergegangen werden kann.

    Behandlung 1

    Ansatz der Gerätespitze und Abkühlung auf - 42 Grad



    Bild 4

    Behandlung 2

    Gewebe direkt nach der Behandlung



    Bild 5

    In den letzten zwei Jahren haben wir 108 Patienten (49 männliche und 59 weibliche) zwischen 30 und 76 Jahren alt behandelt. Insgesamt wurden über 470 Behandlungen durchgeführt. Es wurden sowohl schwere Parodontitiden als auch Patienten mit beginnender Parodontitis oder einer Gingivitis behandelt.

    Wir konnten durchwegs positive Ergebnisse feststellen. An den behandelten Stellen kann eine kurzzeitige reversible Sensibilität für zwei bis acht Tage auftreten.

     

    Patient 1

    Rechte Seite mit Parodontalabszeß und Fistel zwischen Zahn 12 und 13



    Bild 6

    Patient 1

     

     

     

    Rechte Seite nach 6 Behandlungszyklen. Trotz großem Attachmentverlust liegt seit 12 Monaten eine stabile Situation vor.



    Bild 7

    Patient 2

    Nach vor Jahren abgeschlossener Parodontalbehandlung und 2monatigem Recall. Gingivitis an 43,44 stellte sich niemals ein.



    Bild 8

    Patient 2

    Nach 3 Behandlungszyklen mit Cryotherapie und 24 Monate nach Behandlungsbeginn. Stabiles entzündungsfreies Gewebe.



    Bild 9

    Patient 3

    Mit ausgeprägter Gingivitis und Gingivalhyperplasie während der Schwangerschaft vor allem im 4. Quadranten



    Bild 10

    Patient 3

    Nach 2 Behandlungszyklen mit stark verbesserter Weichgewebssituation noch während der Schwangerschaft



    Bild 11

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